Lompoul desert, Wüstenlandschaft in Communauté rurale de Thieppe, Senegal.
Die Lompoul-Wüste ist eine Sanddünenlandschaft im Nordwesten Senegals, unweit der Atlantikküste. Die orangefarbenen Dünen erheben sich inmitten von Küstenvegetation und bilden so eine ungewöhnliche Landschaft.
Das Gebiet trägt den Namen des nahegelegenen Dorfes Lompoul und war lange Zeit ein abgelegener Ort, der von Nomadenvölkern durchquert wurde. Zu Beginn der 2000er Jahre entstanden die ersten Tourismuseinrichtungen, die das Gebiet für Besucher zugänglich machten.
Die Dünen von Lompoul werden seit Langem von Hirtenvölkern durchquert, die mit ihren Kamelen durch die Region ziehen. Heute kann man diese Tiere vor Ort sehen und mit Einheimischen in Kontakt treten, die das Gebiet gut kennen.
Die meisten Besucher reisen über organisierte Touren an, die von Saint-Louis oder Dakar aus starten. Ein Aufenthalt über Nacht in einem der Wüstencamps lohnt sich, um den Sonnenuntergang und den Sternenhimmel zu erleben.
Die Dünen von Lompoul liegen nur wenige Kilometer vom Atlantik entfernt, was geografisch sehr ungewöhnlich ist. Bei starkem Wind kann man gelegentlich die feuchte Meeresluft spüren, während man auf dem Sand steht.
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