Hemrin Dam, Erdschüttdamm am Diyala-Fluss, Irak
Der Hemrin-Damm ist ein Staudamm am Fluss Diyala im Nordosten Iraks, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und ein großes Wasserbecken aufstaut. Das Bauwerk reguliert den Wasserfluss für die Landwirtschaft und erzeugt dabei Strom für die umliegenden Regionen.
Das Bauwerk wurde zwischen 1976 und 1981 von einem jugoslawischen Unternehmen errichtet und war Teil der infrastrukturellen Entwicklung des Iraks in dieser Zeit. Die Fertigstellung des Damms veränderte die Wasserbewirtschaftung in der Region grundlegend.
Der Dammbau erforderte umfangreiche archäologische Ausgrabungen an mehreren Standorten, darunter Tell Madhur, Tell Rashid und Tell Saadiya.
Der Ort ist am besten auf eigene Faust oder mit lokalen Führern zugänglich, die mit den Bedingungen vor Ort vertraut sind. Die beste Besuchszeit hängt von den Wasserständen ab, die je nach Jahreszeit schwanken und die Zugänglichkeit beeinflussen können.
Beim Bau des Damms wurden mehrere antike Staetten wie Tell Madhur und Tell Rashid ausgegraben und ihre Funde gesichert, um diese historischen Orte vor der Überflutung zu bewahren. Diese Rettungsgrabungen dokumentierten wichtige Abschnitte der alten mesopotamischen Besiedlung.
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