La Portada, Natürlicher Bogen in der Provinz Antofagasta, Chile
La Portada ist ein natürlicher Bogen aus fossilführendem marinem Sedimentgestein, 43 m hoch, 23 m breit und 70 m lang, auf einer Basis aus schwarzem Andesit. Über dem Vulkangestein liegen gelbliche Sandsteinschichten und Muschelfossilien von 35 bis 2 Millionen Jahren; den Bogen umgeben bis 52 m hohe Klippen, die alle durch Meereserosion geformt wurden.
Der Bogen ruht auf einer Basis aus schwarzem Andesit, darüber lagern marine Sedimentgesteine, eine Schicht gelblichen Sandsteins und Lagen von Muschelfossilien, die 35 bis 2 Millionen Jahre alt sind; alles wurde durch Meereserosion geformt. Am 5. Oktober 1990 wurde er durch das Oberste Dekret Nr. 51 des Landwirtschaftsministeriums zum Naturdenkmal erklärt.
Die Portada prägt das Bild der Küstenregion und wird von Menschen aus der näheren Umgebung als natürliches Wahrzeichen wahrgenommen. Die Formation ist in die lokale Identität eingegangen und dient als Ankerpunkt für das Verständnis der nordchilenischen Landschaft.
Der Zugang erfolgt über die Route B-446, die bei Kilometer 15 von der Route 1 abzweigt; die 2 km lange Zufahrt führt zu einer oberen Terrasse mit Parkplätzen, Aussichtspunkten, Restaurant und Kunstausstellungen. Der obere Weg ist 70 m lang, liegt auf 50 m Höhe, ist für Menschen mit Behinderung zugänglich und führt in 10 Minuten zum Museo Mirador de la Biodiversidad. Der Treppenweg zum Strand ist seit August 2013 wegen Steinschlaggefahr gesperrt.
Der Sockel des Bogens besteht aus schwarzem Andesit, darüber liegen gelbliche Sandsteinschichten mit Schalenfossilien, die 35 bis 2 Millionen Jahre alt sind. Der Südamerikanische Seebär (Arctocephalus australis) erscheint nur gelegentlich vor der Küste, ebenso Gemeine Delfine; an den Klippen brüten Guanotölpel (Sula variegata) und Inkaseeschwalben (Larosterna inca).
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