Hito al Trópico de Capricornio, Denkmal in Antofagasta, Chile
Das Hito al Trópico de Capricornio ist ein Denkmal in der Atacama-Wüste nördlich von Antofagasta, das den südlichen Wendekreis markiert. Der Hauptbestandteil ist ein kupferverkleideter Stahlbogen mit einer Höhe von 10,4 Metern, flankiert von zwei 12,4 Meter hohen Wänden, die das Sonnentortor bilden.
Der Rotary Club von Antofagasta konzipierte und finanzierte das Denkmal; entworfen wurde es von der Architektin Eleonora Román auf Grundlage astronomischer Berechnungen des Wissenschaftsautors Jorge Ianiszewski. Eingeweiht wurde es am 21. Dezember 2000, dem Tag der Südsonnenwende, zu der Stunde, in der der Ort unter der Sonne stand und senkrechte Gegenstände keinen Schatten warfen. Die chilenische Dirección de Vialidad hatte die genaue Wendekreislinie per GPS bestimmt.
Das Denkmal wurde vom Rotary Club von Antofagasta erdacht und finanziert; sein Name verweist auf den Wendekreis des Steinbocks, den es markiert. Der Entwurf der Architektin Eleonora Román stützt sich auf astronomische Berechnungen des Wissenschaftsvermittlers Jorge Ianiszewski, der es als Sonnenkalender anlegte. Die Oberkante des Steinbockbogens wirft einen Schatten auf den Sonnenweg, der die Jahreszeiten anzeigt.
Das Monument steht 28 km nördlich von Antofagasta an der Route 1, der Küstenstraße, nahe dem Flughafen Andrés Sabella und der Luftwaffenbasis Cerro Moreno. Der Zugang erfolgt über die Straße; der Boden rund um den 30 m großen Kreis der Welt ist flache Wüste, sodass man zwischen Bogen, Sonnenweg und Sonnentoren umhergehen kann. Die Anlage liegt im Freien und ohne Schatten.
Der Kreis der Welt ist ein Ring von 30 Metern Durchmesser, der das Monument als Abbild der Erde rahmt; die Linie des Wendekreises des Steinbocks liegt darin 23,44 Grad von der Linie des Äquators entfernt. Die Oberkante des 10,4 Meter hohen Steinbockbogens wirft ihren Schatten auf den 11,1 Meter langen Sonnenweg und markiert so die Jahreszeiten.
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