Copiapó Cathedral, Katholische Kathedrale in Copiapó, Chile
Die Kathedrale von Copiapó ist eine Holzkirche mit doppelten 13 mm breiten Trennwänden, die eine Luftzirkulation zwischen ihnen ermöglichen. Ihre Fassade hat Säulen und wird von einem großen quadratischen, dreistöckigen Turm mit Säulenkranz abgeschlossen. Im Inneren sind das Tabernakel und der Altargiebel aus getriebenem Silber; außerdem gibt es einen italienischen Altaraufsatz von G. Fiorini.
Eine kleine, zwischen 1748 und 1750 erbaute Pfarrei wurde 1766 eröffnet und am 30. März 1796 durch das Erdbeben von Copiapó zerstört; 55 Jahre lang übernahm die Jesuitenkapelle ihre Aufgaben. 1840 begann der Bau einer neuen Pfarrei, doch 1849 riet der französische Architekt Juan Herbage vom Adobe-Mauerwerk ab, woraufhin das Gebäude abgerissen wurde. Der englische Baumeister William Rogers und 16 Zimmerleute errichteten dann die heutige Kirche aus Oregon-Kiefer und Maule-Eiche, die 1851 eröffnet wurde.
Die Kathedrale trägt offiziell den Namen Kirche Nuestra Señora del Rosario; im Inneren sind Tabernakel und Altorgiebel aus getriebenem Silber, dazu ein italienischer Altaraufsatz von G. Fiorini. Grabplatten verdienter Bürger sind erhalten, und seitlich liegt das Mausoleum mit den sterblichen Überresten von Bischof Fernando Ariztía Ruiz.
Das Gebäude liegt zentral am Platz und ist von den Hauptstraßen aus leicht zu finden. Besucher sollten beachten, dass es als aktive Kirche für Gebete und Messen genutzt wird.
Ein englischer Baumeister namens William Rogers führte ein Team von Handwerkern an, das das Gebäude mit innovativen doppelwandigen Strukturen errichtete. Diese Konstruktionsweise half dem Bauwerk, in dieser erdbebengefährdeten Region standzuhalten.
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