Llanos de Challe National Park, Naturschutzgebiet in der Provinz Huasco, Chile
Der Nationalpark Llanos de Challe umfasst 45.708 Hektar Küstenwüste in der Region Atacama und wurde durch das Dekret Nr. 946 vom 29. Juli 1994 geschaffen. Seine Berge werden vom Nebel der Camanchaca befeuchtet und bilden ein Lomas-Ökosystem; höchster Punkt ist der Cerro Negro mit 950 m. Zum Park gehören der weiße Sandstrand Playa Blanca und die Senke Llanos de Challe, von der aus Flora und Fauna zu beobachten sind.
Der Park wurde durch das Dekret Nr. 946 vom 29. Juli 1994 geschaffen, veröffentlicht am 8. November 1994, das auch sein Schutzpolygon festlegte. Dasselbe Dekret erklärte den Untergrund zum wissenschaftlichen Schutzgebiet für Bergbauzwecke; Arbeiten dort brauchen eine schriftliche Genehmigung des Staatspräsidenten und des Bergbauministers. 2021 wurde ein illegaler Bergbaubetrieb mit einem Lager von zwölf Personen in Quebrada Minillas, einem historischen Bergbauort, entdeckt und aufgelöst.
Der Name Challe stammt vom Llano, der flachen Senke im Park, wo sich die Wüstenflora und -fauna am besten beobachten lassen. Der weiße Sandstrand Playa Blanca, bei Kilometer 37 der Küstenroute von Huasco Bajo, gehört zum Schutzgebiet. Quebrada Minillas am Parkrand ist ein historischer Bergbauort.
Das Gebiet ist tagsüber zugänglich und bietet verschiedene Wanderwege durch die Landschaft, daher sollte man bequeme Schuhe und ausreichend Wasser mitbringen. Da die Region sehr trocken ist, ist Sonnenschutz unbedingt erforderlich, besonders am Strand.
Das Gebiet beherbergt eine große Anzahl von Guanacos, wilden südamerikanischen Tieren, die in dieser Gegend selten zu finden sind. Eine seltene Blume namens Garra de León wächst ebenfalls hier und trägt zur biologischen Vielfalt des Parks bei.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.605 Mitwirkenden weltweit.