Dschalalabad, Regionale Hauptstadt im östlichen Afghanistan
Jalalabad ist eine regionale Hauptstadt im Osten Afghanistans, wo der Kabul-Fluss auf den Kunar-Fluss trifft. Die Stadt erstreckt sich über landwirtschaftliche Ebenen auf einer Höhe von etwa 590 Metern und wird von bewässerten Feldern umgeben.
Die Gründung erfolgte im Jahr 1570 und die Stadt diente später als Winterresidenz während des Durrani-Reiches. Während der beiden Anglo-Afghanischen Kriege besetzten britische Truppen die Stadt für unterschiedlich lange Zeiträume.
Die Stadt trägt ihren Namen nach dem Mogulkaiser Jalal-ud-Din Mohammad Akbar, dessen Erbe in der Region noch heute spürbar ist. An Markttagen füllen sich die Basare mit Händlern, die Datteln und Zitrusfrüchte aus den umliegenden Plantagen verkaufen.
Die Stadt liegt zwischen Kabul und Peshawar und verfügt über einen Binnenflughafen sowie Straßenverbindungen in beide Richtungen. Reisende sollten sich vor dem Besuch bei den Behörden über die aktuelle Sicherheitslage informieren.
In der Umgebung befindet sich die größte Dattelplantage des Landes, wo mehrere traditionelle Sorten wachsen. Die Universität von Nangarhar wurde 1963 eröffnet und bildet bis heute Studenten aus der gesamten Ostregion aus.
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