Kapisa, Provinz im östlichen Afghanistan
Kapisa ist eine Provinz im östlichen Afghanistan und wird von der Hauptstadt Mahmud-i-Raqi verwaltet. Die Region erstreckt sich über Täler und Berge und ist in sieben Bezirke unterteilt.
Die Region war bereits in der Antike bekannt und wurde von indischen Gelehrten als bedeutendes Zentrum dokumentiert. Sie spielte eine Rolle in den frühen Handelsnetzen und kulturellen Austauschprozessen des Südasiens.
Die Bevölkerung setzt sich aus Tadschiken, Paschtunen und Nuristani zusammen, die jeweils eigene Sprachen und Bräuche pflegen. Diese verschiedenen Gemeinschaften leben nebeneinander und prägen das Alltagsleben in den sieben Bezirken.
Die Provinz wird hauptsächlich von Landwirtschaft geprägt, wo Bauern Getreide, Mais und Früchte anbauen sowie Vieh halten. Die Gebirgslage und das Klima bestimmen die Lebensweise der Menschen vor Ort.
Archäologische Funde in einem der Bezirke zeigen Hinweise auf frühe Weinherstellung aus der Antike. Diese Entdeckungen deuten auf ein reiches handwerkliches und wirtschaftliches Leben in früheren Zeiten hin.
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