Kārte Seh, Wohnviertel im Westen von Kabul, Afghanistan.
Karte Seh ist ein Wohnviertel im Westen Kabuls mit einer gut organisierten Straßenstruktur, vielen Wohngebäuden und breiten Straßenzügen entlang der Darulaman-Straße. Die Gegend ist geprägt durch das Vorhandensein internationaler Institutionen, Botschaften und verschiedener Organisationen, die sich hier angesiedelt haben.
Das Viertel entstand in der Mitte des 20. Jahrhunderts als geplante Wohnzone mit modernen Standards für Kabul. In den 1980er Jahren während des sowjetisch-afghanischen Konflikts wurden hier medizinische Einrichtungen von humanitären Organisationen gegründet, um die lokale Bevölkerung zu unterstützen.
Das Viertel spiegelt die soziale Vielfalt Afghanistans durch seine Mittelschichtbevölkerung wider, einschließlich Mitglieder der Hazara-Gemeinschaft.
Das Viertel ist über die Rote Brücke, die über den Fluss Chamcheh Mast führt, gut mit Karte Char und anderen westlichen Stadtteilen verbunden. Von hier aus erreicht man leicht die Universität Kabul, den Zoo und andere zentrale Orte.
Mehrere ausländische Botschaften, darunter die russische und polnische, haben sich in diesem Viertel niedergelassen. Auch die American University of Afghanistan ist hier ansässig und macht dies zu einem wichtigen Standort für internationale Präsenz in Kabul.
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