Takur Ghar, Berggipfel in der Provinz Paktia, Afghanistan
Takur Ghar ist ein Berggipfel, der sich in der Arma-Gebirgskette auf etwa 3.191 Metern erhebt und die östliche Grenze des Shah-i-Kot-Tals im südöstlichen Afghanistan markiert. Das Gelände ist felsig und steil, mit ausgeprägten Höhenunterschieden, die das Terrain herausfordernd gestalten.
Der Gipfel war 2002 Schauplatz intensiver militärischer Operationen während der Frühjahrsoffensive in der Region. Diese Ereignisse prägten die lokale Geschichte nachhaltig und zogen internationale Aufmerksamkeit auf das bergige Gebiet.
Der Gipfel trägt einen Namen in der Pashto-Sprache, der in regionalen Karten und geografischen Dokumenten des östlichen Afghanistan auftaucht. Einheimische nutzen diese Bezeichnung im täglichen Gespräch, wenn sie sich auf die Gegend beziehen.
Die steile Topographie und große Höhe erfordern spezielle Ausrüstung und erfahrene Bergführer für jeden Besuch. Günstiges Wetter ist wesentlich, da sich die Bedingungen schnell und stark verschlechtern können.
Der Gipfel war Schauplatz mehrfacher Helikopteroperationen während eines einzigen militärischen Einsatzes im Jahr 2002. Diese konzentrierte Lufttätigkeit war in der regionalen Geschichte außergewöhnlich und wird von Einheimischen noch heute erwähnt.
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