Ohridsee, Uralter See im Südwesten Nordmazedoniens.
Ohrid ist ein Süßwassersee zwischen Nordmazedonien und Albanien, der sich über hügelige Landschaft erstreckt. Er erreicht an manchen Stellen eine Tiefe von 288 Metern und zeigt klares Wasser mit kiesigen Ufern und flachen Buchten an anderen Abschnitten.
Menschen haben die Seeufer seit etwa 8500 Jahren bewohnt und hinterließen Spuren in Form von Pfahlbauten und Werkzeugen. Das Gebiet wurde später von Illyrern, Römern und Byzantinern geprägt, bevor es unter slawische Herrschaft kam.
Der Name Ohrid stammt vom slawischen Wort für Hügel und verweist auf die steilen Ufer. Kleine Steinkirchen und Klöster liegen an manchen Stellen direkt am Wasser und ziehen Besucher an, die sich für orthodoxe Tradition interessieren.
Der See lässt sich von der Stadt Ohrid aus am besten erreichen, wo mehrere Wege zum Ufer führen. Wasser kann kühl sein, selbst im Sommer, daher hilft eine dünne Jacke am Morgen oder Abend.
Über 200 Arten im See kommen nirgendwo sonst auf der Erde vor, darunter die Ohridforelle. Forscher vermuten, dass manche dieser Lebewesen seit Millionen von Jahren ohne Veränderung überlebt haben.
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