Gjirokastra, Osmanische Festung im südlichen Albanien.
Gjirokastër ist eine Stadt im Süden Albaniens im Landkreis Gjirokastër. Die grauen Steinhäuser ziehen sich über die Hänge des Drinotal hinauf und formen dabei enge Gassen mit vielen Treppen zwischen den verschiedenen Ebenen.
Die Festung auf dem Hügel stammt aus dem vierten Jahrhundert und bildete den Kern der ersten Siedlung. Die Stadt wuchs im neunzehnten Jahrhundert deutlich und viele der heutigen Steinhäuser wurden in dieser Zeit erbaut.
Der Name leitet sich vom griechischen Wort für Silber ab und verweist auf den frühen Bergbau in der Region. Die alten Häuser dienen heute noch als Wohnungen und ihre dicken Steinmauern halten im Sommer kühl und im Winter warm.
Die Gassen sind steil und erfordern gutes Schuhwerk für den Aufstieg zur Burg. Die meisten Orte lassen sich zu Fuß erreichen aber man sollte Zeit für häufige Pausen einplanen um die Höhenunterschiede zu bewältigen.
Die Bewohner sammeln Regenwasser in großen Zisternen unter ihren Häusern und nutzen es bis heute für den täglichen Bedarf. Jedes größere Haus hat diese unterirdischen Wasserspeicher die oft mehrere Meter tief in den Fels gehauen sind.
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