Historische Zentren von Berat und Gjirokastra, UNESCO-Welterbestätten in Berat und Gjirokastër, Albanien
Die historischen Zentren von Berat und Gjirokastër sind zwei alte Städte, die an steilen Hängen gebaut sind und dichte Reihen von Häusern mit Stein- und Ziegelfassaden zeigen. Die Häuser haben charakteristische große Fenster und schmale Gassen, die sich in Treppen durch die Stadtteile schlängeln, mit Burgen auf den höchsten Hügeln, die über den Siedlungen thronen.
Die beiden Städte entstanden vom 13. Jahrhundert an und wuchsen unter byzantinischer, dann ottomanischer Herrschaft, wobei jede Periode architektonische Spuren hinterließ. Sie behielten ihre Bedeutung als Handelszentren über Hunderte von Jahren, bis sich im 19. Jahrhundert ihre Rollen unterschieden, mit Gjirokastër als wichtigem militärischem Standort.
Lokale Handwerker betreiben Metallverarbeitung und Textilproduktion in beiden Städten und bewahren Methoden, die über Generationen weitergegeben wurden.
Das Erkunden erfordert bequeme Wanderschuhe wegen der vielen Treppen und Steigungen, besonders wenn man die Burgen besucht und die oberen Quartiere erreicht. Beide Städte haben begrenzte Parkplätze in der Nähe der Zentren, daher ist es am besten, früh anzukommen oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Die Häuser in beiden Städten haben ein charakteristisches Merkmal: große Fenster an der Frontseite, die mit dekorativen Holzgittern bedeckt sind und dem Gebäude ein einzigartiges Aussehen geben. Diese architektonische Besonderheit entstand aus praktischen Gründen, um Licht in die tiefen Häuser zu lassen und gleichzeitig Privatsphäre zu bewahren, wurde aber zu einem visuellen Erkennungszeichen der Orte.
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