Tekke von Zall, Sufi-Kloster in Gjirokastër, Albanien.
Zall Teqe ist eine Klosteranlage aus Stein mit einer grünen Kuppel, die sich in den Bergen neben einem saisonalen Flussbett befindet. Das Gebäude verbindet islamische und albanische Architekturelemente zu einer einheitlichen Struktur.
Die Gründung erfolgte 1780 durch Seyyid Muhammed Asim Baba, einen Gelehrten aus Istanbul, der die religiöse Gemeinschaft hier etablierte. Die Anlage war früher Heimat einer bemerkenswerten Sammlung von Texten in mehreren Sprachen des Orients.
Der Ort bleibt ein lebendiger Treffpunkt für die Bektaschi-Gemeinschaft in der Region, wo religiöse Praktiken und lokale Bräuche bis heute gepflegt werden. Menschen versammeln sich hier zu Festen und Gebeten, die das Erbe der Ordnung sichtbar machen.
Die Anlage lässt sich am besten bei Tageslicht besuchen, wenn man die Details der Architektur und die Umgebung deutlich sehen kann. Lokale Führer aus Gjirokastër können beim Erkunden helfen und zusätzliche Einblicke geben.
Der Name bezieht sich auf die Lage neben einem trockenen Flussbett, das mit glatten Kieselsteinen gefüllt ist und die Anlage von anderen Orten unterscheidet. Dieses natürliche Merkmal prägt die Umgebung und macht die Stelle leicht erkennbar.
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