Qark Gjirokastra, Verwaltungsbezirk im südlichen Albanien
Gjirokastër ist eine Verwaltungsregion in Südalbanien, die sich über Bergketten und Täler erstreckt und zahlreiche Steinbauten mit traditionellen Siedlungsmustern enthält. Das Gebiet umfasst mehrere historische Städte und ländliche Gemeinden, die über unterschiedliches Gelände verteilt sind.
Das Gebiet war ursprünglich byzantinisches Territorium und wurde 1418 zum Verwaltungszentrum unter der Ottomanen-Herrschaft. Über die Jahrhunderte entwickelte es sich zu einem bedeutenden regionalen Handels- und Kulturzentrum.
Die Region bewahrt traditionelle albanische Handwerkstechniken wie Weberei und Töpferei, die in kleinen Werkstätten noch heute praktiziert werden. Diese Fertigkeiten prägen das Aussehen der Dörfer und sind Teil des täglichen Lebens der Einwohner.
Regelmäßige Busverbindungen verbinden die Ortschaften der Region mit größeren albanischen Städten und ermöglichen einfache Anreise. Bergstraßen führen zu entlegenen Dörfern, erfordern aber Zeit und können je nach Wetter unterschiedlich befahrbar sein.
Die Region beherbergt Siedlungen, in denen iso-polyphonische Gesangstraditionen von Generation zu Generation weitergegeben werden und von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt sind. Diese mehrstimmigen Gesänge sind in wenigen Teilen der Welt zu finden und prägen die Identität dieser Orte.
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