Borovë, Schneiderei in Borovë, Albanien.
Das Schneidergeschäft in Borovë ist ein kleiner Laden, in dem Kleidung angefertigt und angepasst wird, vor allem nach den Wünschen der Kundinnen. Hier arbeitet man mit lokalen Stoffen und denkt dabei an die Formen, die in der Region bekannt sind.
Borovë ist ein Dorf in der Gemeinde Kolonja, rund sechs Kilometer südlich von Erseka, vermutlich Ende des 6. Jahrhunderts von Slawen gegründet; der Name könnte vom slawischen Wort für Föhre stammen. 1912 wurde die erste Schule eröffnet. Am 6. Juli 1943 brannten Wehrmachtssoldaten alle 100 Gebäude nieder und töteten 107 Zivilisten, vor allem Kinder, Frauen und Ältere, als Vergeltung für einen Angriff auf eine deutsche Wagenkolonne.
Der Ortsname leitet sich wohl vom slawischen Wort für Föhre ab, die Gründung wird Slawen Ende des 6. Jahrhunderts zugeschrieben. Seit 1996 fördert die deutsche Botschaft in Tirana Infrastrukturprojekte, und der Botschafter nahm an Gedenkfeiern teil. Ein Denkmal und ein kleines Museum erinnerten an die Opfer von 1943; das Museum wurde beim Lotterieaufstand 1997 zerstört, heute stehen die 107 Gräber im Zentrum der Gedenkstätte.
Borova liegt rund sechs Kilometer südlich von Erseka an der einzigen asphaltierten Straße der Region Kolonja, der Route Korça–Përmet–Tepelena und einzigen direkten Verbindung zwischen Südost- und Südalbanien. Das Dorf liegt auf etwa 960 m in hügeligem Gelände, die Fahrt ist daher langsam; die 107 Gräber des Massakers von 1943 bilden das Zentrum der Gedenkstätte.
Borovë ist keine Schneiderei, sondern ein Dorf in der Gemeinde Kolonja, sechs Kilometer südlich von Erseka, an der einzigen asphaltierten Straße zwischen Korça und Përmet weiter nach Tepelena. Der Name könnte vom slawischen Wort für Föhre stammen. 1912 wurde die erste Schule eröffnet, 1989 zählte das Dorf 333 Einwohner.
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