Frashër-Tekke, Bektaschi-Tekke in Përmet, Albanien.
Die Teqe von Frashër ist ein Bektaschi-Heiligtum in Përmet, das traditionelle architektonische Merkmale mit einem Hauptgebetsraum und umgebenden Gärten kombiniert. Das Ensemble liegt an der Basis von Bergen und zeigt die charakteristische räumliche Anordnung solcher religiösen Zentren.
Das Heiligtum wurde 1825 von Nasibi Tahir Babai gegründet, nachdem dieser aus dem Nahen Osten zurückgekehrt war. Es entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum für albanische nationalistische Bewegungen.
Das Heiligtum war lange Zeit ein Ort, an dem sich Anhänger des Bektaschi-Glaubens trafen und Wissen austauschten. Besucher können heute noch sehen, wie die Räume für gemeinsames Lernen und spirituelle Zusammenkünfte genutzt wurden.
Der Zugang erfolgt über markierte Wege von Përmet aus, und das Gelände ist zu regelmäßigen Zeiten für Besucher geöffnet. Informationen und geführte Touren können über lokale kulturelle Organisationen arrangiert werden.
Während der Osmanischen Zeit war das Heiligtum ein Zentrum zur Verbreitung albanischer Sprachbücher in einer Zeit, als dies verboten war. Die Führungspersonen nutzten den Ort auch zum Schutz politischer Flüchtlinge, die als Derwisch-Schüler getarnt waren.
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