Shëngjin, Hafen und Badeort in Albanien
Shëngjin ist eine Stadt an der nördlichen albanischen Küste mit einem geschäftigen Hafen und Stränden entlang der Adria. Die Stadt erstreckt sich über etwa drei Kilometer Sandstrand, während der Hafen mit Fischerkuttern und Frachtschiffen belebt ist.
Die Stadt war seit der Antike ein wichtiger Hafen und war einst als Nymphaeum bekannt, bevor sie unter verschiedenen Mächten wie Venedig und dem Osmanischen Reich stand. Im frühen 20. Jahrhundert erlebte sie Besatzungen durch Serbien, Montenegro und Österreich-Ungarn, bevor sie ihren heutigen Namen erhielt.
Der Name Shëngjin stammt aus einer Ehrung für den US-Präsidenten Woodrow Wilson in den 1920er Jahren und zeigt die historischen Verbindungen der Stadt zur Welt. Heute sehen Besucher, wie lokale Fischer und Hafenarbeiter das alltägliche Leben prägen, während sich gleichzeitig Touristen an den Stränden und in Küstencafés entspannen.
Die Stadt ist mit dem Minibus von Lezhe aus leicht zu erreichen und liegt weniger als 16 Kilometer entfernt. In den Sommermonaten wird die Stadt sehr voll, daher ist es ratsam, früh am Tag zu gehen oder die Gegend nördlich von Rana e Hedhun zu erkunden, wo es ruhiger ist.
Der nahegelegene Rana e Hedhun ist eine riesige Sanddüne an der Grenze zwischen Bergen und Meer, wo Kiefern auf dem Gipfel wachsen und Besucher einen Weitblick über die gesamte Küste haben. Die Düne kann teilweise mit dem Auto erreicht werden, wodurch der Rest zu Fuß leicht zugänglich ist.
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