Phoinike, Antike griechische Ausgrabungsstätte in Finiq, Albanien
Phoenice ist eine antike griechische Stadt auf einem Hügel mit Ruinen von Mauern, öffentlichen Gebäuden und Wohnstrukturen aus der Antike. Das Theatron konnte etwa 4.000 Menschen aufnehmen und war damit eines der größten öffentlichen Bauwerke der Anlage.
Die Stadt wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet und war die Hauptstadt des Chaonischen Stammes sowie die größte Stadt Epirus. Sie blieb ein wichtiges Zentrum, bis die Römer sie 167 v. Chr. eroberten und die Region unter ihre Kontrolle brachten.
Das Heiligtum des Zeus und das Bouleuterion zeigen, wie die Bewohner ihre Stadt organisierten und welche Götter ihnen wichtig waren. Diese öffentlichen Orte lassen erkennen, wie das tägliche Leben zwischen religiösen Zeremonien und Versammlungen ablief.
Die Ruinen liegen in der Nähe von Finiq und sind etwa 8 Kilometer vom Ionischen Meer entfernt, relativ leicht zu erreichen. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da das Gelände hügelig ist und längeres Erkunden erfordert.
Die Stadt prägte ihre eigenen Münzen, die im gesamten Mittelmeerraum zirkulierten und vom antiken Italien bis Ägypten verbreitet waren. Diese Währung zeigt, dass Phoenice als bedeutender Handelsknotenpunkt mit Kaufleuten konkurrierte, die weit entfernte Märkte belieferten.
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