Nationalpark Valbonatal, Nationalpark in der Grafschaft Shkodër, Albanien
Der Valbonë-Tal-Nationalpark erstreckt sich über eine Hochgebirgsregion in den Albanischen Alpen mit bewaldeten Hängen, Felswänden und einem langgestreckten Tal, das vom Fluss geformt wurde. Die Landschaft verläuft von tiefen Abschnitten bis zu Kämmen oberhalb der Baumgrenze, wo nur noch Fels und Gras zu sehen sind.
Die Gegend war jahrhundertelang ein Durchgang für Händler und Hirten, die zwischen den Tälern reisten. Erst Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Gebiet als geschützter Naturraum offiziell anerkannt und die Gemeinde erhielt die Möglichkeit, Besucher aufzunehmen.
Valbonë liegt in einer Gegend, deren Name sich von dem Fluss ableitet, der die Gemeinschaft seit Jahrhunderten mit Wasser versorgt. Einheimische leben hier in geringer Zahl, pflegen aber weiterhin das Wissen über alpine Landwirtschaft und nutzen die umliegenden Wiesen als Weideland für Schafe und Ziegen.
Die Anreise erfolgt normalerweise über eine Fährfahrt auf dem Komansee, gefolgt von einer Fahrt durch das Valbonë-Tal auf schmalen Straßen. Das Wetter ändert sich rasch, daher sollten Besucher auf Regen oder plötzliche Abkühlung vorbereitet sein, auch im Sommer.
Während der Frühjahrsmonate verwandelt die Schneeschmelze kleine Bäche in reißende Gewässer, die das Tal mit einem konstanten Hintergrundrauschen erfüllen. An klaren Tagen kann man vom höheren Gelände aus die gezackten Gipfel der Radohima-Berge in der Ferne erkennen.
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