Martuni, Bergstadt in der Provinz Gegharkunik, Armenien
Martuni liegt am südlichen Ufer des Sevan-Sees auf einer Höhe von 1510 Metern und erstreckt sich entlang von Berghängen mit grünen Flächen im Norden und Tälern im Süden. Die Siedlung folgt natürlichen Geländeformen und verbindet bergiges Gelände mit Ufernähe.
Die Siedlung war ursprünglich unter dem Namen Nerkin Gharanlugh bekannt, bis sie 1926 umbenannt wurde. Der neue Name ehrt Aleksandr Myasnikyan, einen armenischen Revolutionär, der unter dem Pseudonym Martuni bekannt war.
Die Stadt beherbergt die Kirche Muttergottes von 1886 und mehrere traditionelle armenische Kreuzsteine, die regionale religiöse Kunstfertigkeit zeigen. Diese Kunstwerke prägen das Aussehen des Ortes und spiegeln die spirituelle Geschichte der Gemeinde wider.
Die Stadt ist mit direkter Straßenverbindung von Jerewan aus zu erreichen, das etwa 126 Kilometer entfernt liegt. Regelmäßige Busverbindungen verbinden den Ort mit anderen Gemeinden rund um den Sevan-See.
Die lokale Küche wird durch ein besonderes Gericht geprägt: Hanfsamen-Kufteh, das von armenischen Flüchtlingen aus Alashkert mitgebracht wurde. Diese Speise ist heute ein fester Bestandteil der Mahlzeiten während religiöser Fastenperioden in der Region.
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