Vorotnavank, Mittelalterliches Kloster in der Provinz Syunik, Armenien
Vorotnavank ist ein Kloster auf einem Bergkamm über der Vorotan-Schlucht in der Provinz Syunik, bestehend aus zwei in Stein gebauten Kirchen. Die Anlage ist von hohen Schutzmauern umgeben, die das Gelände befestigen.
Die Königin Shahandukht ließ die Kirche des Heiligen Stephanos um das Jahr 1000 erbauen. Ihr Sohn Sevada baute danach die Kirche des Heiligen Karapeth zwischen 1006 und 1007 hinzu.
Das Kloster war ein Zentrum für mittelalterliches armenisches Wissen und zog Gelehrte an, die hier lehrten und lernten. Die Gebäude zeigen noch heute die Spuren dieser Zeit als Ort des Wissensaustauschs.
Das Kloster liegt etwa 14 Kilometer östlich von Sisian. Teile der Anlage werden derzeit erneuert, weshalb nicht alle Bereiche zugänglich sind.
Das Kloster war über einen unterirdischen Gang mit dem Vorotan-Fluss verbunden, der während vieler Kriegsbelagerungen strategisch genutzt wurde. Dieser verborgene Weg ermöglichte es den Bewohnern, bei Angriffen Wasser zu erreichen.
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