Tolors reservoir, Stausee in Armenien
Das Tolors-Reservoir ist ein großer Wasserspeicher in herzförmiger Form in der Provinz Syunik in Armenien, gelegen in der Nähe der Stadt Sissan. Das Wasser ist ruhig und klar und spiegelt den Himmel, während die Landschaft rundherum aus grünen Feldern, Kiefernwäldern und sanften Hügeln besteht.
Das Gebiet unter dem Reservoir war einst eine besiedelte Stadt, die durch Überschwemmungen und Baumaßnahmen mit Wasser bedeckt wurde und heute größtenteils versenkt ist. Die Säulen einer alten Kirche und steinerne Inschriften, die unter der Wasseroberfläche sichtbar sind, zeugen von diesem verschwundenen Gemeinwesen und seiner längst vergangenen Geschichte.
Das Tolors-Reservoir trägt in seiner Geschichte die Erinnerung an eine versunkene Stadt, deren Kirchensäulen noch heute unter der Wasseroberfläche sichtbar sind. Diese Überreste erzählen von Menschen, die einst hier lebten, und prägen bis heute die Beziehung der Anwohner zu diesem Ort, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Der Wanderweg zum Reservoir beginnt durch grüne Felder und Kiefernwälder und ist relativ leicht zu bewältigen mit sanften Steigungen und frischer Bergluft. Ein kleiner Pfad führt zu den Ruinen der alten Kirche unter Wasser, und mehrere Aussichtspunkte bieten Plätze zum Verweilen oder Fotografieren.
Das Wasser des Stausees zeigt je nach Jahreszeit und Wasserstand unterschiedliche Grade, wodurch zeitweise mehr oder weniger der versunkenen Kirchensäulen und Steinarbeiten sichtbar werden. Diese wechselnde Sichtbarkeit der Ruinen macht jeden Besuch zu einer neuen Erfahrung und verleiht dem Ort eine besondere, sich wandelnde Qualität.
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