Nor Waragawank, Mittelalterliches Kloster in Varagavan, Armenien
Nor Varagavank ist ein mittelalterliches Kloster auf einem Hügel in der Nähe des Dorfes Varagavan in Armenien, bestehend aus einer Hauptkirche, die der Heiligen Jungfrau geweiht ist, sowie einer eigenständigen Kapelle und weiteren Bauten. Der Komplex verfügt außerdem über ein altes Wassermanagementsystem, das noch heute in Betrieb ist.
Ein armenischer König ließ das Kloster im späten 12. Jahrhundert errichten, und sein Enkel erweiterte es in den folgenden Jahrzehnten erheblich. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts kamen heilige Reliquien in den Komplex und verwandelten ihn in ein bedeutendes religiöses Zentrum.
Das Kloster war lange Zeit ein Wallfahrtsort, an dem Gläubige heilige Reliquien verehrten, die in seinen Mauern aufbewahrt wurden. Wer heute durch den Komplex geht, sieht noch, wie die Gebäude um die Kirche herum angeordnet sind, um Pilger aufzunehmen.
Das Kloster liegt etwa 3,5 Kilometer südwestlich des Dorfes Varagavan in hügeligem Gelände, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Die Zufahrtswege sind schmal, daher ist es am besten, das Gelände zu Fuß zu erkunden.
Die Hauptkirche verbirgt einen kreuzförmigen Innenraum hinter einer rechteckigen Außenwand, eine Bauweise, die für mittelalterliche armenische Kirchen ungewöhnlich ist. Wer von außen schaut, ahnt nicht, welche Form sich im Inneren verbirgt.
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