Benguela, Koloniale Hafenstadt im westlichen Angola.
Benguela ist eine große Hafenstadt an der Atlantikküste im Westen Angolas, rund 450 Kilometer südlich von Luanda gelegen. Die Straßen verlaufen parallel zur Küste, gesäumt von Gebäuden aus der Kolonialzeit mit hohen Fenstern und Arkaden, während in den neueren Vierteln mehrstöckige Wohnblöcke stehen.
Die Portugiesen gründeten 1617 die Siedlung São Felipe de Benguela, um den Handel entlang dieser Küste zu kontrollieren. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Hafen zu einem wichtigen Ausgangspunkt für die Eisenbahnlinie ins Landesinnere.
Der Name erinnert an das historische Königreich Benguela, dessen Bevölkerung einst diese Küstenregion bewohnte. Die Bewohner kommen oft auf den großen Markt am Stadtrand, wo Fischer frische Fänge anbieten und Händler Gemüse aus dem Umland verkaufen.
Besucher können am einfachsten die zentralen Straßen erkunden, die sich um das Regierungsviertel und die Uferpromenade gruppieren. An heißen Tagen bieten die Arkaden entlang der Hauptstraßen Schatten, während man sich zu Fuß orientiert.
Die Eisenbahnlinie, die hier beginnt, wurde ursprünglich gebaut, um Erze aus dem fernen Katanga zu transportieren, und erstreckt sich über mehr als 1300 Kilometer durch das südliche Afrika. Reisende sehen manchmal noch alte Dampflokomotiven auf Nebengleisen am Rand der Stadt stehen.
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