Mucusso National Park, Nationalpark im Südosten Angolas.
Der Nationalpark ist ein großflächiges Schutzgebiet im Südosten Angolas mit offenen Wäldern, saisonal überfluteten Grasflächen und vielfältigen Lebensräumen. Das Gebiet erstreckt sich entlang des Cuando-Flusses und bietet verschiedene Ökozonen für eine reiche Tierwelt.
Das Gebiet wurde 2011 durch Dekret der Nationalversammlung unter Schutz gestellt und vereinigte die früheren Reservate Luiana und Mucusso zu einem Park. Diese Zusammenlegung ermöglichte einen umfassenden Schutz eines zusammenhängenden Naturraums im Grenzgebiet.
In der Nähe des Parks leben Menschen, die ihre angestammten Weisen bewahren und gleichzeitig an Schutzmaßnahmen für die Tierwelt teilnehmen. Ihr Engagement trägt dazu bei, die natürliche Umgebung für künftige Generationen zu erhalten.
Besucher müssen Genehmigungen von den Parkbehörden einholen, da das Gebiet teilweise unvermessene Bereiche und laufende Minenräumungen aufweist. Eine ortskundige Führung ist daher wichtig, um sicher durch das Gelände zu navigieren.
Das Gebiet ist Teil eines grenzüberschreitenden Schutzgebiets, das sich über mehrere südafrikanische Länder erstreckt. Diese internationale Zusammenarbeit ermöglicht es, wandernde Tierbestände über Grenzen hinweg zu schützen.
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