Palmerston, Korallenatoll auf den Cookinseln.
Palmerston Island ist ein Korallenatoll im Südpazifik mit einem Ring aus sandigen Inseln, die eine große Lagune umschließen. Die Gesamtfläche der Lagune erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer und bildet das Herzstück dieser isolierten Inselgruppe.
Der britische Seefahrer James Cook entdeckte die unbewohnte Insel 1774 und benannte sie nach einem britischen Marinebeamten. Ein Jahrhundert später ließ sich William Marsters hier nieder und gründete die erste ständige Siedlung.
Die knapp zwei Dutzend Bewohner leben nach überlieferten Fischereimethoden und organisieren ihren Alltag in engen Familienstrukturen. Das Leben folgt den Rhythmen der Natur und dem Austausch untereinander, weit entfernt von modernem Trubel.
Die Ankunft hängt von seltenen Frachtschifffahrten ab, die nur wenige Male pro Jahr verkehren. Besucher sollten lange im Voraus planen und sich auf sehr begrenzte Transportmöglichkeiten einstellen.
Alle heutigen Bewohner stammen von einem einzigen Siedler ab, der sich 1863 mit polynesischen Frauen auf der Insel niederließ. Diese Abstammung macht den Ort zu einer Besonderheit unter den Pazifikinseln.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.