Chonchi, Küstenstadt auf der Insel Chiloé, Chile
Chonchi ist eine Küstenstadt auf der Insel Chiloé mit drei unterschiedlichen Höhenlagen, die vom Hafen bis zum Hauptplatz verlaufen. Die Holzbauten bedecken die Berghänge und schaffen ein zusammenhängendes Bild aus traditioneller Architektur.
Die Stadt wurde 1767 als Jesuitenmission gegründet und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Holzindustrie. Diese wirtschaftliche Grundlage ermöglichte den Aufbau der Holzarchitektur, die heute noch sichtbar ist.
Die hölzerne Kirche San Carlos de Borromeo prägt das Ortsbild mit ihrer charakteristischen Architektur. Sie zeigt die traditionelle Bauweise, die für Chiloé typisch ist und von der UNESCO anerkannt wird.
Die beste Anreise erfolgt über Puerto Montt, von wo aus man südlich in Richtung Pargua fährt und dort mit der Fähre über die Wasserfläche setzt. Die Überfahrt bietet Aussichten auf die Insellandschaft und dauert etwa eine halbe Stunde.
Das Museo de las Tradiciones Chonchinas zeigt Gegenstände aus Haushalten der Frühzeit des 20. Jahrhunderts und vermittelt einen direkten Einblick in das tägliche Leben der örtlichen Bevölkerung. Die Sammlung enthält originale Objekte, die Handwerk und familiäre Routinen der Insel bewahren.
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