Michinmahuida, Aktiver Vulkan in der Provinz Palena, Chile.
Der Michinmahuida ist ein aktiver Schichtvulkan in der südlichen Andenregion, der sich auf 2404 Meter erhebt und mit steilen Hängen und Eisflächen aufwartet. Der Gipfel trägt ganzjährig Schnee und Eis, was ihn zu einem markanten weißen Punkt in der Bergkette macht.
Der Berg zeigte eine seiner größten Eruptionen 1835, die Charles Darwin während seiner südamerikanischen Reise dokumentierte und damit die geologische Aktivität der Region erforschte. Diese Eruption war eines der bedeutendsten vulkanischen Ereignisse, das damals beobachtet und niedergeschrieben wurde.
Der Name des Vulkans stammt aus der Sprache der Mapuche und der anderen Völker, die seit Jahrtausenden in dieser Region leben. Für diese Gemeinschaften ist der Berg ein wichtiger Bezugspunkt in der Landschaft und in ihren Geschichten.
Für eine Besteigung sind spezialisierte Bergsteiger-Ausrüstung und erfahrene Führer erforderlich, da die Strecke technische Fähigkeiten verlangt und das Wetter schnell umschlagen kann. Die meisten Besucher sollten mit schwierigen Bedingungen in der Höhe rechnen und entsprechend vorbereitet sein.
Bei der großen Eruption des benachbarten Chaitén-Vulkans 2008 wurde grauer Vulkanasche über den weißen Gipfel des Michinmahuida verteilt, wodurch eine sichtbare dunkle Schicht entstand. Diese Aschenschicht war von Satellitenbildern aus deutlich zu sehen und zeigte die Kraft dieser Eruption.
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