Nationalpark Lago Puelo, Nationalpark in Chubut, Argentinien.
Der Lago Puelo Nationalpark ist ein Schutzgebiet in den Bergen Chubutiens mit gletschergespeisten Seen und Flüssen, deren Wasser durch Sedimente eine türkisfarbene Tönung hat. Das Gelände bietet Wanderwege, Campingplätze, Badestellen, Bootsfahrten und Angelgewässer über ein großes Gebiet verteilt.
Das Gebiet wurde 1937 zunächst als Naturschutzgebiet ausgewiesen und war zunächst mit dem benachbarten Los Alerces Nationalpark verbunden. Es erhielt seine Unabhängigkeit und offiziellen Status als eigener Nationalpark im Jahr 1971.
Der Park liegt in einem Gebiet, das von den Mapuche geprägt ist, die hier traditionelle Lebensweisen beibehalten und ihre Verbindung zum Land pflegen. Besucher können diese kulturelle Präsenz besonders an den östlichen Grenzen des Parks spüren.
Der Park ist auf verschiedenen Wegen erreichbar und bietet jedem Besucher Zugang zu Wanderwegen, Campingmöglichkeiten und Badeplätzen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Beste Bedingungen für Aktivitäten finden sich während der wärmeren Monate, doch auch zu anderen Jahreszeiten lockt das Gelände Naturliebhaber an.
Der Park befindet sich in einem der tiefsten Täler der Anden auf nur 200 Metern Höhe, wodurch Pflanzen aus ganz unterschiedlichen Klimazonen nebeneinander wachsen. Diese ungewöhnliche Höhenlage ermöglicht es, Arten der Andinen Patagonia-Wälder und der tropischen Valdivianischen Wälder auf engem Raum zu entdecken.
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