Frutillar, Stadt mit deutschem Erbe am Llanquihue-See, Chile.
Frutillar ist eine Stadt am Südufer des Sees Llanquihue mit Holzhäusern in leuchtenden Farben, die gegen das Panorama entfernter Vulkane stehen. Die Siedlung erstreckt sich sanft entlang der Küstenlinie und wirkt durch diese natürliche Anordnung zusammenhängend und überschaubar.
Die Stadt wurde 1856 von deutschen Siedlern unter der Leitung von Vicente Pérez Rosales gegründet und markierte den Beginn des europäischen Einflusses in Südchile. Diese Gründung führte zur Umgestaltung der Region und zur Etablierung von Siedlungsmustern, die bis heute sichtbar sind.
Die Stadt trägt deutsche Einflüsse in ihrem Namen und der Architektur, die von den Siedlern des 19. Jahrhunderts geprägt wurde. Diese Verbindung zur europäischen Vergangenheit prägt bis heute das Aussehen und die Identität des Ortes.
Die Stadt ist leicht mit dem Bus von Puerto Varas erreichbar, wobei die Fahrt etwa 45 Minuten dauert und man die Seeufer sieht. Die flache Topographie und die Größe der Stadt machen es einfach, sich zu Fuß fortzubewegen und die Gegend zu erkunden.
Ein koloniales Museum zeigt ursprüngliche Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, einschließlich einer funktionierenden Wassermühle, die traditionelle Getreideverarbeitung demonstriert. Diese funktionierenden Maschinen ermöglichen es Besuchern, zu sehen, wie Alltagsarbeit früher tatsächlich ablief.
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