Paso Fronterizo Cardenal Samoré, Gebirgspass zwischen der Seenregion und Patagonien, Chile und Argentinien.
Der Cardenal Antonio Samoré Pass ist ein Gebirgsübergang zwischen der Region Los Lagos in Chile und Patagonien in Argentinien auf etwa 1.305 Metern Höhe. Der Weg erstreckt sich etwa 102 Kilometer zwischen der chilenischen Stadt Entre Lagos und der argentinischen Stadt Villa La Angostura.
Der Pass war ursprünglich als Paso Puyehue bekannt, wurde aber 1978 umbenannt, um Kardinal Antonio Samoré zu ehren, der den Streit um den Beagle-Kanal zwischen den beiden Ländern vermittelte. Diese Benennung markierte einen Wendepunkt in den grenzüberschreitenden Beziehungen.
Der Pass fungiert als Verbindungspunkt zwischen chilenischen und argentinischen Gemeinden und ermöglicht regelmäßige Begegnungen zwischen Menschen aus beiden Ländern. Grenzgänger nutzen diesen Weg, um Familie zu besuchen, zu arbeiten oder Waren auszutauschen.
Die Route ist täglich passierbar und bietet zwei Hauptwege: die chilenische Route 215 und die argentinische Route 231. Reisende sollten gültige Ausweisdokumente mitbringen und sich auf variable Wetterbedingungen und bergiges Gelände einstellen.
Ein Vertrag von 1974 machte diesen Ort zu einem offiziellen Korridor für den Warentransport zwischen Chiles Los Lagos Region und der Region Magallanes. Diese Vereinbarung prägte die wirtschaftliche Verbindung zwischen den Regionen nachhaltig.
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