Puelo Lake, Glazialsee in der Provinz Chubut, Argentinien.
Der Puelo-See erstreckt sich über ein großes Gebiet mit türkisfarbenem Wasser, das von dichten Wäldern der südlichen Valdivischen Regenwaldzone umgeben ist. Die Gewässer erreichen beachtliche Tiefen und werden von steilen Hängen flankiert, die sich zum Wasser hinabziehen.
Antike indigene Gemeinschaften hinterließen rote geometrische Felszeichnungen an den Ufern des Sees, die Wege und Territorialgrenzen während ihrer nomadischen Wanderungen markierten. Diese Markierungen zeigen, dass die Region lange Zeit von Mapuche-Völkern bevölkert wurde.
Der Name stammt aus der Mapuche-Sprache, wobei "puel" Osten bedeutet und "co" Wasser bezeichnet, was die indigene Sicht auf geografische Orientierung widerspiegelt.
Das Gebiet hat zwei Campingbereiche mit unterschiedlichen Einrichtungsstandards zur Auswahl für Übernachtungen. Ein Platz bietet organisierte Anlagen, während der andere Freicamping ohne strukturierte Infrastruktur ermöglicht.
Das See-Wasser fließt durch den Puelo-Fluss, der die Grenze zu Chile überquert und durch einen engen, turbulenten Kanal zum Pazifischen Ozean führt. Dieser grenzüberschreitende Wasserlauf schafft eine direkte Verbindung zwischen Argentinien und der chilenischen Küste.
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