Mascardi Lake, Gletschersee in der Provinz Río Negro, Argentinien
Mascardi Lake ist ein Gletschersee im nördlichen Patagonien, der durch die Bewegung uralter Gletscher entstanden ist und zwei deutlich erkennbare Arme hat, die ihm eine Y-Form geben. Die steilen Berghänge rund um den See fallen direkt ans Wasser und schaffen eine enge, von Bergen umgebene Landschaft.
Der See trägt den Namen von Nicolás Mascardi, einem Jesuitenmissionar, der im 17. Jahrhundert in Patagonien tätig war. Vor seiner Ankunft lebten indigene Gruppen seit langer Zeit in den Tälern und an den Ufern dieses Gewässers.
Mapcardi Lake und die umliegenden Täler waren lange Zeit Heimat indigener Gruppen, die die natürlichen Ressourcen für ihre tägliche Existenz nutzten. Diese traditionelle Präsenz prägte die Landschaft und das kulturelle Verständnis der Region bis zur europäischen Ankunft.
Das Seeufer ist über die Nationalstraße 40 erreichbar, die an Villa Mascardi vorbeiführt, wo sich Unterkünfte und Ausgangspunkte für Aktivitäten befinden. Das Wetter in Patagonien kann sich schnell ändern, daher empfiehlt sich ein Besuch im Spätherbst oder Frühsommer, wenn die Bedingungen stabiler sind.
Der See liegt an einer natürlichen Wasserscheide: Das Wasser auf einer Seite fließt in Richtung Pazifik, während das Wasser auf der anderen Seite letztendlich in den Atlantik mündet. Wer auf den umliegenden Höhenkämmen wandert, überquert diese unsichtbare Grenze zwischen zwei Ozeanen.
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