Cunco, Kommunales Zentrum in La Araucanía, Chile
Cunco ist eine Gemeinde in der Provinz Cautín in der Region Araucanía mit einer Gesamtfläche von etwa 1.900 km² in südlicher Lage. Das Gebiet wird durch den Fluss Allipén und den See Colico geprägt und liegt auf etwa 364 Metern Höhe.
Colonel Gregorio Urrutia gründete Cunco 1883 als Grenzfort in der Nähe der Sümpfe von Cunco und Nahuelcura, neben dem Fluss Allipén. Die Siedlung entstand als Teil der Expansion in die südlichen Regionen während dieser Zeit.
Der Name Cunco stammt aus dem Mapuche und verbindet die Wörter 'cun' für dunkelrot und 'co' für Wasser, was auf Wasser mit vulkanischer Asche oder Schlamm anspielt. Die Einheimischen beziehen sich auf diesen Namen, wenn sie über die geografischen Besonderheiten ihrer Region sprechen.
Das Gebiet hat ein netzwerk aus kleinen und mittleren Unternehmungen und bleibt überwiegend von Landwirtschaft und lokaler Wirtschaft geprägt. Besucher sollten sich auf ländliche Infrastruktur einstellen und auf die Jahreszeiten Rücksicht nehmen, da sich Straßenzustände je nach Wetter ändern können.
Im April 1918 führte der argentinische Pilot Luis Candelaria den ersten Flug über die Anden durch und landete in der Nähe dieses Territoriums. Dieses Ereignis markierte einen Meilenstein in der frühen Luftfahrtgeschichte Südamerikas.
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