Región de La Araucanía, Verwaltungsregion im südlichen Chile
Araucanía ist eine Verwaltungsregion im Süden Chiles, die sich über die Küstenebene, das zentrale Tal und die Andenkordillere erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen ausgedehnten Wäldern mit einheimischen Baumarten, aktiven Vulkanen und landwirtschaftlich genutzten Flächen entlang der Flussläufe.
Die chilenische Regierung schuf die heutige Verwaltungseinheit 1974 im Rahmen einer landesweiten territorialen Reform. Zuvor bildete das Gebiet Teil der historischen Provinz Cautín, die seit Ende des 19. Jahrhunderts bestand.
Die Region trägt ihren Namen von den Araukanern, einem historischen Sammelbegriff für die dort lebenden Ureinwohner, der heute meist durch die Eigenbezeichnung Mapuche ersetzt wird. Besucher treffen auf zweisprachige Ortsschilder und Märkte, auf denen traditionell gewebte Textilien und Silberschmuck angeboten werden.
Temuco bietet Flugverbindungen, Busbahnhof und Autovermietungen für Reisen innerhalb der Region. Die Straßen in Küstennähe sind meist asphaltiert, während Nebenstrecken im Gebirge je nach Jahreszeit Allradantrieb erfordern können.
In höheren Lagen der Andenhänge wachsen Araukarienwälder, deren Samen seit Jahrhunderten in der lokalen Küche verwendet werden. Die Ernte erfolgt im Herbst, wenn die reifen Zapfen zu Boden fallen und Sammler sie in den Dörfern frisch rösten.
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