Copahue, Schichtvulkan in der Region Bío Bío, Chile
Copahue ist ein Stratovulkan an der Grenze zwischen Chile und Argentinien mit neun Kratern, die sich auf einer Linie von etwa 2 Kilometern (1,2 Meilen) erstrecken. Der östlichste Krater enthält einen sauren See von rund 300 Metern (984 Fuß) Breite.
Die Caldera entstand vor etwa 600.000 Jahren und erzeugte pyroklastische Ströme, die sich über 37 Kilometer (23 Meilen) vom Zentrum entfernten. Seitdem gab es mehrere Eruptionsphasen, die die heutige Kraterlinie formten.
Der Name stammt aus der Mapuche-Sprache und bezieht sich auf die schwefelhaltigen Gewässer dieser Region. Einheimische kennen die Gegend seit Jahrhunderten wegen der warmen Quellen und der mineralreichen Erde.
Die chilenische Behörde SERNAGEOMIN veröffentlicht regelmäßig Berichte über die vulkanische Aktivität, die helfen, die aktuellen Bedingungen einzuschätzen. Reisende sollten die offiziellen Sicherheitshinweise prüfen, bevor sie in die nähere Umgebung fahren.
Der östliche Gipfelkrater beherbergt einen See mit einem pH-Wert zwischen 0,18 und 0,30, einem der sauersten auf der Erde. Diese Säure löst vulkanisches Gestein auf und erzeugt flüssige Schwefelfragmente im Wasser.
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