Laguna del Laja National Park, Naturschutzgebiet in Santa Bárbara, Chile.
Der Nationalpark Laguna del Laja ist ein Naturschutzgebiet im Andenhochland mit smaragdgrünem Seewasser und dem markanten Vulkan Antuco. Das Gelände erstreckt sich über eine große Fläche mit verschiedenen Landschaften, von Seen bis zu Vulkanformationen.
Die Quellen nennen kein Gründungsjahr und keine Entstehungsgeschichte des Parks; sie beschreiben die frühere Nutzung. Die Pehuenchen der Gegend nutzten den Antuco-Pass, um Waren zur und von der argentinischen Pampa zu handeln. Heute schützt der Park die Quellflüsse des Río Laja, den Vulkan Antuco und die Laguna del Laja, die ihn nur begrenzt.
Die Pehuenchen nutzten den Antuco-Pass, um Waren in die und aus der argentinischen Pampa zu handeln. Auf dem Abschnitt des Sendero de Chile am Südufer der Lagune kommen Wanderer an Gedenktafeln für die jungen Opfer der Antuco-Tragödie vorbei.
Die Anfahrt erfolgt mit dem eigenen Fahrzeug von Los Ángeles über die Route Q-45 nach Antuco, 93 km, größtenteils asphaltiert, oder mit dem Landbus (Islajacoop) bis Abanico, wo der Asphalt endet. Der Hauptwanderweg folgt einem Abschnitt des Sendero de Chile über den Lavastrom und Las Chilcas bis zum Militärstützpunkt Los Barros. Ein steilerer Weg beginnt hinter den Rangerhäusern Richtung Laguna Verde und Sierra Velluda.
Der Matuasto, eine harmlose Eidechse und eines der größten Reptilien der Provinz, lebt in den Vulkangesteinen und ist schwer zu entdecken; die schlanke Liolaemus tenuis mit grünen, gelben und blauen Punkten sitzt auf Baumstämmen und ruht im Winter. Im Park wurden zudem 47 Vogelarten nachgewiesen.
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