Nalcas National Reserve, Nationalreservat in der Provinz Malleco, Chile.
Das Nalcas Schutzgebiet erstreckt sich über bergiges Gelände mit vulkanischen Böden, wo dichte Wälder von Araukarien dominieren, die bis zu 40 Meter hoch wachsen. Das Terrain ist steil und uneben, mit Bächen, die durch Schluchten fließen und das Landschaftsbild prägen.
Das Schutzgebiet wurde 1967 gegründet, nachdem intensive Holzeinschlag in den 1950er Jahren große Teile des ursprünglichen Waldes zerstört hatte. Der Schutzstatus ermöglichte es dem Wald, sich zu erholen und die verbleibenden alten Araukarien zu bewahren.
Der Wald hier ist von großer Bedeutung für die lokale Bevölkerung, da er traditionelle Jagd- und Sammelgebiete enthält, die seit Generationen genutzt werden. Die Araukarien haben in der Mapuche-Kultur einen besonderen Platz und prägen das Landschaftsbild dieser Bergregion stark.
Der Zugang erfolgt über markierte Wege vom Dorf Malalcahuello aus, wo ein CONAF-Büro Informationen und Orientierungshilfen bietet. Das bergige Gelände erfordert gute Ausrüstung und Vorsicht auf steilen, manchmal rutschigen Pfaden.
Das Schutzgebiet grenzt direkt an die Malalcahuello-Reserve am Gipfel des Vulkans Lonquimay und bildet zusammen mit dieser einen großen zusammenhängenden Schutzbereich. Diese Anordnung ermöglicht es Wildtieren, zwischen den beiden Reservaten zu wandern und größere Populationen zu erhalten.
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