Llaima, Schichtvulkan in der Region Araukanien, Chile
Llaima ist ein Stratovulkan mit zwei Gipfelkratern in der Region Araucanía in Chile, der 3.125 Meter über dem Meeresspiegel erreicht und von ausgedehnten Gletschern bedeckt wird. Sein symmetrischer Kegel erhebt sich in den Anden und gehört zu den markantesten vulkanischen Formationen der südlichen Halbkugel.
Die erste dokumentierte Eruption geschah im Jahr 1640 und führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung im Krieg von Arauco zwischen spanischen Truppen und den Mapuche. Später verzeichneten Forscher mehr als 40 Ausbruchsperioden, die bis ins 21. Jahrhundert reichen.
Der Name stammt aus dem Mapudungun und zeigt die tiefe Verbindung zwischen den indigenen Gemeinschaften und dem Berg, der in ihrer Weltsicht als lebendiges Element erscheint. Für die Mapuche sind vulkanische Bewegungen oft mit spirituellen Botschaften verknüpft, die heute noch Teil der lokalen Überlieferung bleiben.
Das Skigebiet Las Araucarias an den Westhängen bietet im Winter Einrichtungen für Wintersport, während wissenschaftliche Stationen das ganze Jahr über die vulkanische Aktivität überwachen. Besucher sollten die Wetterbedingungen beachten, da sich diese in höheren Lagen rasch ändern können.
Die vulkanische Struktur zählt über 40 registrierte Ausbruchsperioden und gehört damit zu den aktivsten geologischen Bildungen Südamerikas. Manche Eruptionen in jüngerer Zeit haben dabei sichtbare Lavaströme erzeugt, die an den Hängen noch heute erkennbar sind.
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