Lagunas de Epulafquen, Bergseen in Neuquén, Argentinien.
Lagunas de Epulafquen sind zwei kleine Gebirgsseen in der argentinischen Provinz Neuquén, in den Anden nahe der chilenischen Grenze gelegen. Die beiden Wasserflächen liegen in einem engen Tal, das von steilen Hängen und dichtem Andinen-Patagonischen Wald umgeben ist.
Im Jahr 1832 fand an diesem Ort eine der letzten großen Schlachten statt, als chilenische Streitkräfte eine Banditenbande unter Führung der Brüder Pincheira besiegten. Dieser Konflikt gilt als einer der letzten bedeutenden Widerstände royalistischer Kräfte in Amerika.
Der Name Epulafquen stammt aus der Mapuche-Sprache und bedeutet schlicht „zwei Seen
Die Zufahrt erfolgt über eine Schotterstraße, die bei Regen rutschig und schwer befahrbar werden kann. Ein Fahrzeug mit guter Bodenfreiheit ist empfehlenswert, und es lohnt sich, den Straßenzustand vor der Fahrt zu prüfen.
Diese Seen markieren die nördlichste Verbreitung des Andinen-Patagonischen Waldes in Argentinien, wo seltene Baumarten wie Lenga-Buchen, Pellin-Eichen und Coligüe-Bambus wachsen. Es handelt sich um eine natürliche Grenze, die in dieser Form sonst nirgendwo im Land zu finden ist.
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