Colapso del lago Cari Lauquen, Naturkatastrophengebiet an der Grenze Mendoza-Neuquén, Argentinien.
Der Colapso del lago Cari Lauquen ist der Ort, an dem ein natürlicher Damm brach und einen See zwischen Mendoza und Neuquén ablaufen ließ. Das Wasser strömte durch die Täler der Barrancas und des Colorado River und veränderte die Landschaft über Hunderte von Kilometern.
Der natürliche Damm hielt den See über tausend Jahre lang, bevor er am 29. Dezember 1914 brach. Dieses Ereignis war eine der größten Naturkatastrophen in der Region und veränderte für immer die Landschaft und das Leben der Menschen.
Die Katastrophe zerstörte die Siedlung Barrancas und zwang die Menschen, ihre Häuser und Leben anderswo aufzubauen. Die Flussgemeinschaften entlang des Colorado erinnern sich noch heute an dieses Ereignis als einen Wendepunkt in ihrer Geschichte.
Der Ort ist in den Andentälern an der Grenze zwischen zwei Provinzen schwer erreichbar und erfordert Vorbereitung. Beste Besuchszeit ist während der trockenen Jahreszeit, wenn die Zufahrtswege am zugänglichsten sind.
Der Wasserdurchbruch erzeugte Wellen, die über 30 Meter über dem normalen Flussbett anschwollen und sich über hunderte Kilometer ausbreiteten. Geologen studieren diesen Ort noch heute, um natürliche Dammbrüche und ihre Auswirkungen auf Flusslandschaften besser zu verstehen.
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