Payún Matru, Schildvulkan im Departamento Malargüe, Argentinien.
Payun Matru ist ein Schildvulkan in der argentinischen Provinz Mendoza, im Departamento Malargüe, und gehört zu den größten Vulkanen dieser Art in der südlichen Hemisphäre. Seine breiten, flach abfallenden Flanken bestehen aus übereinanderliegenden Lavaschichten, die dem Berg sein typisch rundes, sanft gewölbtes Profil geben.
Payun Matru entstand vor Hunderttausenden von Jahren durch wiederholte Lavaausbrüche, die sich übereinander lagerten und die charakteristischen flachen Flanken bildeten. Die letzte bekannte Aktivität des Vulkans liegt nur wenige Tausend Jahre zurück, was ihn geologisch gesehen als jung gilt.
Der Name „Payun Matru
Der Zugang zum Vulkan erfordert ein geländegängiges Fahrzeug und die Begleitung eines erfahrenen lokalen Führers, da es keine markierten Wege gibt und das Gelände abgelegen ist. Der Besuch ist in den Sommermonaten auf der Südhalbkugel, also zwischen November und März, am zugänglichsten, da Schnee und starke Winde das Gelände in anderen Jahreszeiten gefährlich machen können.
Payun Matru ist von einem der längsten zusammenhängenden Lavafelder der Erde umgeben, das sich über Dutzende von Kilometern erstreckt und stellenweise so frisch aussieht, als wäre es erst gestern erstarrt. An manchen Stellen wirkt die Oberfläche so glatt und unberührt, dass es schwer vorstellbar ist, dass sie seit Tausenden von Jahren nicht mehr aktiv war.
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