Tromen, Ruhender Schichtvulkan in Neuquén, Argentinien
Tromen ist ein ruhender Stratovulkan in der argentinischen Provinz Neuquén, der auf etwa 4.100 Meter ansteigt und einen Hauptkrater von rund 500 Metern Durchmesser besitzt. Rund um den Gipfel verteilen sich neun kleinere Schlackenkegel, die zum selben vulkanischen System gehören.
Der Vulkan war in historischer Zeit aktiv: Eine dokumentierte Eruption fand im Jahr 1751 statt, gefolgt von einer weiteren im Jahr 1822. Geologische Untersuchungen zeigen, dass er im Laufe seiner Geschichte sowohl explosive als auch effusive Aktivitätsphasen durchlaufen hat.
Die lokalen Mapuche- und Pehuenche-Gemeinschaften kennen diesen Berg unter den Namen Tomen oder Punmahuida, was in ihrer Sprache auf eine enge Verbindung zur Vulkanlandschaft hinweist. Diese Namen sind bis heute in der Region gebräuchlich und tauchen auf Karten und in mündlichen Überlieferungen auf.
Das Gelände besteht aus scharfem Vulkangestein, weshalb feste Wanderschuhe unbedingt erforderlich sind. In dieser Höhe kann das Wetter sehr schnell umschlagen, daher sollte man immer auf plötzliche Wetterveränderungen vorbereitet sein.
Am Fuß des Vulkans liegt die Laguna del Tromen, ein See mit saurem Wasser, der trotzdem Lebensraum für zahlreiche Wasservögel ist. Dieses seltene Ökosystem hat sich an die vulkanischen Bedingungen angepasst und ist für Vogelbeobachter besonders interessant.
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