Bariloche, Bergstadt für Touristen in der Provinz Río Negro, Argentinien
Bariloche ist eine große Stadt in der Provinz Río Negro in Argentinien, die sich am Ufer des Nahuel-Huapi-Sees ausbreitet und von den Ausläufern der Anden umgeben wird. Der Ortskern liegt in einer Bucht zwischen bewaldeten Hügeln, und mehrere Wohngebiete erstrecken sich entlang der Uferstraße in Richtung Westen.
Die offizielle Gründung im Jahr 1902 folgte auf jahrzehntelange Nutzung als Handelsort durch indigene Gemeinschaften und frühe Siedler. Im 20. Jahrhundert kamen Einwanderer aus Mitteleuropa und brachten die Architektur sowie das Schokoladenhandwerk mit.
Der Name stammt von einem indigenen Wort und bezeichnet eine kleine Höhle am früheren Siedlungsort. Viele Besucher bemerken heute die Holzfassaden und die typischen Schieferdächer im Ortskern.
Die Stadt liegt auf einer Höhe von etwa 770 m und ist ganzjährig zugänglich, wobei der Nahverkehr die wichtigsten Wohngebiete und das Zentrum verbindet. Die Hauptstraße verläuft parallel zum Seeufer und führt zu den meisten Geschäften, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen.
Die Schokoladenproduktion erreicht jährlich rund 500.000 kg und macht die Stadt zu einem Zentrum des Schokoladenhandwerks in Südamerika. Viele kleine Manufakturen öffnen ihre Fenster zur Straße und lassen Besucher bei der Herstellung zusehen.
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