Curarrehue, Berggemeinde in der Region Araukanien, Chile
Curarrehue ist eine Gemeinde in der Region Araucanía im südlichen Chile, die sich über ein bergiges und hügeliges Gebiet mit Tälern erstreckt. Das Dorf liegt auf einer Höhe von etwa 400 Metern und wird von Wäldern und Flussläufen geprägt.
Die Siedlung entstand in den 1870er Jahren, als Mapuche-Gemeinschaften durch den Mamuil-Malal-Pass wanderten und sich nach militärischen Kampagnen in dem Tal niederließen. Diese Migration markierte die Gründung einer neuen Gemeinschaft in einer dünn besiedelten Region.
Der Name stammt aus dem Mapudungun, der Sprache der Mapuche, deren Traditionen man bei lokalen Festen und Treffen noch heute erleben kann. Diese Bräuche sind in der Gegend lebendig und prägen das tägliche Leben der Bewohner.
Das Rathaus befindet sich in der Avenida Estadio und bietet Dienstleistungen für Besucher und Einwohner an normalen Wochentagen während der regulären Geschäftszeiten. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis März, wenn das Wetter trockener und wärmer ist.
Das Gebiet sitzt auf einer geologischen Bruchlinie und empfängt über 2000 Millimeter Niederschlag pro Jahr, was ein sehr feuchtes Klima schafft. Dieser hohe Regen nährt dichte Wälder und ermöglicht eine üppige grüne Landschaft.
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