Curacautín, Verwaltungsgemeinde in der Provinz Malleco, Chile
Curacautín ist eine Gemeinde in der Provinz Malleco und liegt auf einer Höhe von etwa 540 Metern. Die Stadt wird von drei Vulkanen umgeben, die die Landschaft prägen und ihre geografische Besonderheit ausmachen.
Gregorio Urrutia gründete 1882 das Fort Curacautín und markierte damit den Beginn der organisierten Besiedlung in dieser Region. Diese Gründung war Teil der landesweiten Expansion in südliche Gebiete während dieser Zeit.
Der Name Curacautín stammt aus der Mapudungun-Sprache und bedeutet Versammlungsstein, was die tiefe indigene Verbindung dieser Region widerspiegelt. Die lokale Bevölkerung bewahrt diese Verbindung durch traditionelle Praktiken und die Präsenz von Mapuche-Gemeinden in der Umgebung.
Man erreicht den Ort mit dem Bus in etwa zwei bis drei Stunden von Temuco aus, wobei regelmäßige Verbindungen vom Busbahnhof bestehen. Es ist ratsam, sich vorher über die aktuelle Fahrplanung zu informieren, da die Häufigkeit je nach Jahreszeit variieren kann.
Das Tal von Curacautín war Standort von Waldbetrieben, die Produkte mit internationalen Nachhaltigkeitszertifikaten herstellten. Diese wirtschaftliche Entwicklung trug dazu bei, das Gebiet überregional bekannt zu machen.
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