Penco, Küstengemeinde in der Provinz Concepción, Chile.
Penco ist eine Küstenstadt in der Provinz Concepción, die sich über ein Gebiet an der Bucht von Concepción erstreckt und mehrere Dörfer wie Lirquén und Tucapel einschließt. Die Stadt hat sowohl Wohngebiete als auch Hafenanlagen, die ihr wirtschaftliches Leben prägen.
Die Stadt wurde im Februar 1550 von Pedro de Valdivia gegründet und ist eine der ältesten Städte Chiles. Sie erlebte mehrfache Verschiebungen wegen Erdbeben und Tsunamis, bevor sie ihren heutigen Standort an der Pazifikküste stabilisierte.
Der Name stammt aus der Mapudungun-Sprache der Ureinwohner und zeigt die historische Verbindung zwischen spanischen Siedlern und der Mapuche-Bevölkerung. Heute prägt diese Herkunft noch immer das Selbstverständnis der Stadt und ihrer Bewohner.
Die Stadt lässt sich am besten erkunden, wenn man die Wohngebiete besucht und die Hafenbereiche entlang der Bucht erreicht. Die verschiedenen Dörfer wie Cerro Verde und El Rosal können besucht werden, um ein vollständiges Bild des Verwaltungsgebiets zu bekommen.
Die Stadt wurde mehrmals aufgrund von Naturkatastrophen an unterschiedliche Orte verlegt, was ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Kräften des Pazifiks zeigt. Diese turbulente Gründungsgeschichte unterscheidet sie von anderen frühen chilenischen Siedlungen.
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