Fuerte La Planchada, Küstenfestung aus dem 17. Jahrhundert in Penco, Chile.
Das Fuerte La Planchada ist eine Steinburg an der Küste von Penco, die sich über ungefähr 65 Meter an der Wasserkante erstreckt. Die Mauern sind aus Stein und verfügen über Schießstände mit Blick auf den Pazifik.
Die Festung wurde 1687 auf Befehl des Gouverneurs José de Garro errichtet und diente der Abwehr von Piratenangriffen während der spanischen Kolonialherrschaft. Sie spielte später eine wichtige Rolle als Gefängnis während der chilenischen Unabhängigkeitsbewegung.
Die Festung zeigt das spanische Wappen und das Insignium des Gouverneurs Garro, repräsentativ für die spanische Militärarchitektur im kolonialen Südamerika.
Das Fort ist über die Avenida Costanera und die Línea Férrea Straße erreichbar und lokale Busverbindungen verbinden es mit benachbarten Orten. Der Zugang ist relativ einfach und die beste Zeit zum Besuch ist bei gutem Wetter mit guter Sicht auf die Bucht.
Während der chilenischen Unabhängigkeitsbewegung war die Festung ein Gefängnis, in dem Frauen wie Gertrudis Serrano de Freire für mehrere Jahre festgehalten wurden. Diese wenig bekannte Frauengeschichte ist ein wichtiger Teil der Vergangenheit des Ortes.
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