Rancagua, Provinzhauptstadt in der O'Higgins Region, Chile
Rancagua ist eine Hauptstadt in der Region O'Higgins im zentralen Chile, umgeben von Weinbergen und landwirtschaftlichen Flächen in einem weiten Tal. Die Stadt erstreckt sich mit breiten Straßen und niedrigen Gebäuden vom Zentrum bis zu den Randbezirken, wo Wohnviertel allmählich in Ackerland übergehen.
Die Schlacht von Rancagua im Jahr 1814 endete mit einer Niederlage der republikanischen Truppen gegen die spanischen Royalisten und verzögerte die chilenische Unabhängigkeit. Nach diesem Ereignis wurde die Stadt im 19. Jahrhundert als Handels- und Verwaltungszentrum der Region neu aufgebaut.
Die Stadt bewahrt ihre Verbindung zum chilenischen Rodeo, bei dem Huasos in traditioneller Kleidung auf Pferden in der Medialuna auftreten. Besucher können während der Wettkämpfe die Geschicklichkeit der Reiter beobachten und die typische Atmosphäre dieser ländlichen Sportart erleben.
Die Anreise erfolgt über die Panamericana oder mit dem Zug vom Bahnhof Santiago ab, wobei die Fahrt etwa eine Stunde dauert. Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, während entferntere Gebiete mit lokalen Bussen oder Taxis erreichbar sind.
Die Mine El Teniente in den nahegelegenen Bergen ist die größte unterirdische Kupfermine der Welt und prägt seit Jahrzehnten das wirtschaftliche Leben der Stadt. Viele Bewohner arbeiten direkt oder indirekt mit dem Bergbau und pendeln täglich auf kurvenreichen Straßen zwischen Stadt und Mine.
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